UBI Unabhängige Bürger-Initiative Buchloe

2007


Die diesjährige Jahresmitgliederversammlung der UBI fand statt:
am Mittwoch, 27.Juni
20:00 Uhr im Café Morizz in Buchloe
Hier ein kurzer Bericht:
Rückblickend auf das abgelaufene Arbeitsjahr dankte letzten Mittwoch der Vorsitzende Dr. Joachim Herzog den drei Stadträten der UBI für ihr Engagement und allen
Mitgliedern für den Einsatz bei der sehr erfolgreichen 7. UBI - Umweltwoche im April. Sämtliche Veranstaltungen seien bei den Bürgern auf überdurchschnittlich großes
Interesse gestoßen. In diesem Zusammenhang machte Dr. Herzog deutlich, dass der Umweltschutz nach wie vor ein wesentliches Anliegen der UBI sei. Die einst von der
UBI initiierte Mitgliedschaft der Stadt Buchloe beim „Klima-Bündnis“ würde ernst genommen, und er freue sich, in diesem Jahr der Familie Miederer den UBI – Preis 2007
in Form eines Bio-Geschenkkorbes zu überreichen.
Zum Thema Gymnasium erinnerte Dr. Herzog daran, dass sich Elternvertreter schon seit etwa 20 Jahren um eine den Bedürfnissen besser angepasste Schülerbeförderung
vom und zum Gymnasium Türkheim bemüht hätten. Jetzt scheine endlich eine Verbesserung in Sicht zu sein. Möglicherweise seien die Pläne der Stadt Buchloe für ein
eigenes Gymnasium ausschlaggebend für den Sinneswandel im Unterallgäu gewesen. In diesem Zusammenhang wies Dr. Herzog darauf hin, dass mit der Planung eines
eigenen Buchloer Gymnasiums ein altes Anliegen der UBI erfüllt würde, nicht zuletzt deshalb, weil ein Gymnasium den Standort Buchloe maßgeblich aufwerten würde.
Der zunehmende Verkehrslärm und vor allem der entsprechende Schutz der Bürger vor diesen negativen Folgen eines erhöhten Verkehrsaufkommens auf unseren Straßen
müsse ebenfalls ein Punkt auf der Agenda der UBI sein. Es gelte, sinnvolle und effektive Maßnahmen zu finden und Schritt für Schritt umzusetzen.
Zur Sprache kam auch die von einer Firma beantragte Freiland - Solaranlage in Honsolgen und Holzhausen. Photovoltaik-Anlagen würden durch das EEG (Energie-Einspeisungs-Gesetz)
nach wie vor gefördert und seien sinnvoll. Würden jedoch dadurch landwirtschaftliche Flächen jahrzehntelang blockiert und stünden für die landwirtschaftliche Nutzung
nicht mehr zur Verfügung, sei das eher bedenklich. Stadtrat Grieb befürchtete eine Zunahme derartiger Anträge. Es wäre zu überlegen, ob die Kommune nicht den Anteil
solargenutzter landwirtschaftlicher Flächen beschränken sollte. Ohnehin gebe es noch viel Platz für derartige Anlagen auf den bestehenden Dächern.
Zum Haushalt der Stadt gab Stadtrat Grieb zu bedenken, dass eine frühere Verabschiedung nicht nur gesetzeskonform sei, sondern auch für die Vergabe von Bauaufträgen
bessere Möglichkeiten bieten könne. Mahnende Worte fand er zur zunehmenden Verschuldung der Stadt und erhielt Beifall für seine Forderung, die Schuldenlast in den
nächsten zehn Jahren zu halbieren. Dies wäre ein großes Geschenk für die nachfolgende Generation!

Buchloe, 30.06.2007                                Heidrun Angele