UBI Unabhängige Bürger-Initiative Buchloe

2011

Die Jahresversammlung der UBI
mit Verleihung des UBI-Preises 2011


Fand am 11.07.2011, 20:00 Uhr, im Café Morizz am Immlepark statt.

Traditionell zur Jahresmitgliederversammlung der UBI gehört die Verleihung des UBI-Preises.
Dieses Jahr erhielt ihn Siegmar Möhl. Er hat sich über viele Jahre in und für die Buchloer Wasserwacht ehrenamtlich engagiert und wichtige Impulse für die Entwicklung des Vereins gegeben.
Im Vorstand befassten wir uns mit verschiedenen Themen und Projekten:
Dies waren unter anderem die Vorbereitung der nächsten Umweltwoche, Anträge für den Stadtrat und die Erörterung von aktuellen Themen, die für Buchloe Bedeutung haben.
Die Erkenntnis, dass Bürgerbeteiligung bei Entwicklungsvorhaben die vom Stadtrat geplant werden, wichtig ist, scheint sich langsam aber sicher etabliert zu haben. Wir müssen aber darauf achten, dass „Feigenblatt-Aktionen“ vermieden werden. Die Anregungen und Erkenntnisse, die sich aus der Beteiligung der Bürger ergeben, sollen ernsthaft angenommen und geprüft werden
Wir begrüßen es sehr, dass sich in dieser Richtung etwas bewegt hat.
Unser „Dauerbrennerwunsch“ – ein städtisches Mittelungsblatt – bleibt leider weiterhin nur auf unserer Wunschliste.
Die Planung der nächsten Umweltwoche im November 2011 läuft und ist in einem fortgeschrittenen Stadium. Letzte Festlegungen auf einzelne Referate müssen noch erfolgen. Das kulturelle Rahmenprogramm steht.
Die Verwirklichung einiger Buchloer „Großprojekte“ – (Bahnhof, Gymnasium, BayWa–Gelände, Feuerwehrumsiedlung und Schrannenplatz) - ist in Planung oder steht noch bevor. Wir hoffen, dass letztendlich städtebaulich vorteilhafte Lösungen gefunden und vor allem umgesetzt werden können.
Die Zukunft des Buchloer Krankenhauses ist leider nach wie vor mit großen Fragezeichen zu versehen – ein heißes Eisen, an dem sich niemand die Finger verbrennen will. Leider hat man nicht den Eindruck, dass in der Vergangenheit mit dem nötigen Sachverstand und den geeigneten Experten geplant wurde.
Zu viele Interessen spielen da wohl hinein und das Problem wurde lange Zeit nur verschleiert der Öffentlichkeit dargeboten.
Daran hat sich noch nicht viel geändert und der Handlungsspielraum ist nicht größer geworden.
Die Kreisverkehre sind in Betrieb und haben sich schon bewährt, soweit ich das beurteilen kann. Jetzt werden sie mit Hilfe von hiesigen Künstlern noch optisch aufgewertet. Ich hatte mir zwar schon eine „Peter-Müller-Plastik“ vorgestellt – aber was soll’s – es ist sicher auch so eine gute Lösung gefunden worden.
Ein wichtiges Thema ist nach wie vor die Möglichkeit einer zentralen Wasserenthärtung, die schon länger diskutiert und geprüft wird. Wir haben schon bei der letzten Jahresversammlung darüber gesprochen. Es dauert doch sehr lang, bis man die grundsätzliche Überlegung und die verschiedenen Verfahren ausreichend geprüft hat. Hier hängt das Eine sehr stark auch vom Anderen ab. Machbarkeit und Folgen/Auswirkungen müssen möglichst klar sein, bevor man die Entscheidung treffen kann.